Unser Ehrenamt

über 120 engagierte Menschen

Im Eisenbahnmuseum Bochum arbeiten viele Menschen ehrenamtlich daran, Geschichte am historischen Ort zu vermitteln. Zahlreiche Kompetenzen sind gefragt: Ob Geschichtsvermittlung, Metallverarbeitung, Elektrizität, Farben, Textilverarbeitung – Menschen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen arbeiten in ihrer Freizeit gemeinsam am Eisenbahnerbe des Ruhrgebiets.

In unzähligen Arbeitsstunden erhalten und vermitteln sie das historische Ensemble aus Gebäuden, Gleisen und Fahrzeugen. Doch sie restaurieren, konservieren oder reparieren nicht nur – sie betreiben auch einen beeindrucken Fahrzeugpark, dessen jüngstes Fahrzeug schon 60 Jahre in Betrieb ist.

Im Eisenbahnmuseum Bochum gibt es viele spannende Aufgaben, wie sie nur die Eisenbahn(geschichte) bieten kann. Vom Gästebegleiter über die Rangiererin bis hin zu den Menschen in den Werkstätten oder auf der Drehscheibe – hier ist Teamarbeit gefragt!

Arbeiten an Fahrzeugen
... ob Lokomotiven
Arbeiten an Fahrzeugen
... oder Waggons
Gleisbau...
... macht Spaß!
Heizer
Schaffner
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Sonderausstellung

In unserem neuen Empfangsgebäude erwartet Sie die Fotografieausstellung “Nacht. Tag. Maschine. Mensch” der Künstler Axel Zwingenberger und Hendrik Bloem. Erleben Sie einmalige Eindrücke aus dem Leben von Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern und lassen Sie sich von dampfenden Ungetümern, die durch dunkle Nächte fauchten in ihren Bann ziehen.

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Das Museum

Das Eisenbahnmuseum Bochum befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerk (Bw) Bochum-Dahlhausen, errichtet von 1916 bis 1918. Hier erhielten die Lokomotiven, die die Kohlezüge aus dem Ruhrtal zogen, ihre Betriebsstoffe wie Kohle, Wasser, Sand und Schmieröl. Auch kleinere Reparaturen waren hier möglich. Zu Hochzeiten arbeiteten im Bw über 400 Personen an bis zu 50 Lokomotiven. Als schließlich Ende der 1950er Jahre die Kohlenkrise die Zechen im Ruhrtal erfasste, brach auch das Verkehrsaufkommen im Bahnhof Bochum-Dahlhausen rapide ein. Gleichzeitig ersetze die Bundesbahn die teuren und arbeitsintensiven Dampfloks durch Diesellokomotiven. Das auf Dampfloks spezialisierte Bahnbetriebswerk wurde überflüssig. Schrittweise wurden die Anlagen stillgelegt.

Der tiefgreifende Wandel im Eisenbahnwesen rief viele Initiativen auf den Plan, die sich dem musealen Erhalt vergangener Eisenbahntechnik widmeten. Die 1968 gegründete ehrenamtliche Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) sah im Dahlhauser Bahnbetriebswerk das Potential für ein zukünftiges Eisenbahnmuseum im Ruhrgebiet. Unter ihrer Leitung trafen sich seit 1969 die ersten Ehrenamtlichen im ehemaligen Bahnbetriebswerk. Nach acht Jahren intensiver Arbeit feierten sie 1977 die Eröffnung des Eisenbahnmuseums.

2011 begann für das Eisenbahnmuseum Bochum eine neue Ära. Mit der Gründung der Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum schufen die DGEG, die Stadt Bochum und der Regionalverband Ruhr (RVR) eine sichere und zukunftsfähige Grundlage, um künftig die Aufgaben eines modernen Museums erfüllen zu können: Sammeln, bewahren, erforschen und vermitteln.

Mit Mitteln aus dem Bundesprogramm zur Förderung von nationalen Projekten des Städtebaus kaufte 2014 der RVR das Gelände vom bisherigen Eigentümer, der Deutschen Bahn AG, und die Stadt Bochum begann mit dem Bau eines neuen Empfangsgebäudes. Im Februar 2020 wurde es feierlich eröffnet. Damit hat die Stiftung hat den nächsten wichtigen Schritt gemacht. 

Das wichtigste Pfund sind aber damals wie heute die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 120 Menschen arbeiten heute gemeinsam an Fahrzeugen, Gleisen und Waggons und lassen Eisenbahngeschichte lebendig werden.

Historischer Eisenbahnbetrieb begeistert Jung und Alt gleichermaßen und regt dazu an, über unsere Mobilität in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachzudenken. Als lebendiger und authentischer Erlebnisort setzt das Eisenbahnmuseum auf den historischen Eisenbahnbetrieb mit Fahrzeugen aus 100 Jahren Eisenbahngeschichte. Gleichzeitig stärkt es die musealen Kernaufgaben “erforschen” und “vermitteln”. Gegenwärtig erarbeiten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine neue Vermittlungsebene, die es den Besucherinnen und Besuchern ermöglicht, das Museum künftig auch auf eigene Faust erkunden zu können. Eine neue Präsentation der Fahrzeugsammlung eröffnet spannende Perspektiven, die aktuelle Forschungen aus der Technik-, Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte in sich vereinen. Mit dem neuen Empfangsgebäude ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für Sonderausstellungen, wie sie in den historischen Gebäuden bislang undenkbar waren.

Als überaus lebendiger und authentischer Erlebnisort für Eisenbahngeschichte möchte das Museum ein Forum für gesellschaftliche Fragen zur Mobilität der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sein.

Die Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum

Das Eisenbahnmuseum Bochum wird von der gleichnamigen Stiftung bürgerlichen Rechts getragen. Stiftungsgründer waren die Stadt Bochum und die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG). Das Ziel der Stiftung ist es, das Eisenbahnmuseum Bochum unter museologischen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten zu einem umfassenden Zentrum der Geschichte des Eisenbahnwesens zu entwickeln. Dabei strebt sie sowohl eine breitenwirksame didaktische Präsentation als auch ein exemplarischer Betrieb mit historischen Eisenbahnfahrzeugen an. Die Organe der Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum sind der Vorstand und das Kuratorium.

Stiftungsvorstand

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Prof. Dr.

Wolfgang Fiegenbaum

Wolfgang Fiegenbaum (Jahrgang 1950) studierte Soziologie und Psychologie und arbeitet heute als Unternehmer und als Vorstand einer Wissenschaftsstiftung. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu den Themen Psychologie und Eisenbahngeschichte. Seit 2011 leitet er die Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum.

Kuratorium

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Dietmar Dieckmann (Kuratoriumsvorsitz)

Dietmar Dieckmann (Jahrgang 1961) leitete nach seinem Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg die Zentralabteilung des Ministerium dür Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Freizeit des Landes NRW. Seit Mai 2018 ist er Kulturdezernent der Stadt Bochum, die ihrerseits einer der Gründungstifterin des Eisenbahnmuseum Bochum ist.

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Dr. Günter Köhler

Dr. Ing. Günter Köhler (Jahrgang 1957) begann seine berufliche Laufbahn nach dem Maschinenbaustudium in Hannover bei der Waggon Union Siegen im Bereich Fahrwerkskonstruktion. Nach einer zweijährigen  Assistentenzeit an der Universität Hannover übernahm er die Konstruktionsleitung für den Bereich Güterwagenkonstruktion bei ABB Henschel in Siegen. Ab 1995 leitete Dr. Köhler die Bereiche Drehgestelle und  Güterwagen bei Alstom LHB in Salzgitter. Seit 2006 ist  Dr. Köhler als Geschäftsführer Technik bei der Bochumer Verein Verkehrstechnik GmbH tätig.

Essen, Regionalverband Ruhr - RVR - 05.10.2020 Die Verbandsleitung Stefan Kuczera, Beigeordneter Planung/ Foto Volker Wiciok

Stefan Kuczera

Stefan Kuczera (Jahrgang 1982) studierte Raumplanung an der TU Dortmund und arbeitete nach dem  städtebaulichen Referendariat (2009 bis 2011) in der Projektentwicklung für Erneuerbare Energien. Ab 2015 verantwortete er das NRW-Geschäft eines  mittelständischen Projektentwicklungsunternehmens.  Ende 2018 wechselte er als Referatsleiter in die  Liegenschafts- und Hochbauverwaltung des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Seit August 2020 ist er  beim RVR als Beigeordneter für den Bereich Planung  zuständig.

Prof. Hans Günter Merz

Hans Günter Merz (Jahrgang 1947) studierte Architektur und gründete 1981 in Stuttgart das Büro „hg merz architekten museumsgestalter“. Das inzwischen weltweit tätige Büro gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe und Preise und gestaltete in Deutschland u.a. die Ausstellungen im Mercedes-Benz- und im Porsche-Museum sowie die Erweiterung und Grundsanierung der Staatsoper „Unter den Linden“ in Berlin.

Verabschiedung von Norbert Tempel

Norbert Tempel

Dipl.-Ing. Norbert Tempel (Jahrgang 1954), seit 1973 Mitglied der DGEG, studierte Maschinenbau an der TH Dortmund und hat seit 1986 den Aufbau des Westfälischen Industriemuseums (heute LWL-Industriemuseum) als Referatsleiter Technik und Restaurierung verantwortlich mitgestaltet.
Er ist Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschrift Industriekultur, Sprecher von TICCIH Deutschland (The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage) und arbeitet bei ICOMOS u.a. in der Monitoring-Gruppe für die deutschen UNESCO-Welterbestätten mit.

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